Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

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Kiepenheuer & Witsch

Der Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein Kind der jungen Bundesrepublik. Bis heute prägen Autoren der ersten Stunde das Profil des Hauses. Zum Portfolio des Verlags gehören heute neben den großen Namen der Nachkriegszeit renommierte Literaten und Sachbuchautoren der Gegenwart.


Die Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls ist "das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch."
1949 gründeten der Bibliotheksdirektor Joseph Caspar Witsch und der renommierte Verleger Gustav Kiepenheuer einen Verlag, der nach Kiepenheuers Tod 1951 unter dem Namen Verlag Kiepenheuer, Witsch & Co. weitergeführt wurde. Reinhold Neven Du Mont übernahm den Verlag 1969 und leitete ihn bis zum Jahr 2001. Dann übernahm der langjährige Kiepenheuer & Witsch-Lektor Helge Malchow die verlegerische Leitung. Heute ist die Verlagsgruppe zu 85 Prozent an Kiepenheuer & Witsch beteiligt.

Das Erscheinen von Vicki Baums Roman Marion 1951 markierte die Geburtsstunde des Verlages. Zu den großen Entdeckungen der Folgejahre gehörten Joseph Roth, Erich Maria Remarque, J.D. Salinger, Heinrich Böll und Gabriel García Márquez. Die Gesamtausgabe der Werke Heinrich Bölls ist eines der anspruchsvollsten Projekte der Verlagsgeschichte. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das literarische Programm stark ausgebaut – mit Autoren wie Dieter Wellershoff, Uwe Timm und Frank Schätzing, Don DeLillo, Nick Hornby oder Julian Barnes.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Sachbücher, Autobiographien und Ratgeber. Publikationen wie Günter Wallraffs Der Aufmacher (1977) oder das Sachbuch Bittere Pillen (1983) haben Zeit- und Verlagsgeschichte geschrieben. Seit 1982 rundet die KiWi-Paperbackreihe, die in Ausstattung und Preis auf junge Leser zielt, das Verlagsprogramm ab.



Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland

Telefon: +49 221 37685-0
Telefax: +49 221 37685-11
E-Mail: verlag@kiwi-verlag.de

Heinrich Böll
"Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben."
Heinrich Böll (1917-1985)