
Lausitzer Rundschau
Die Lausitzer Rundschau, von 1946 bis zur deutschen Vereinigung Organ der SED für den Braunkohlebezirk Cottbus, ist seit dem Erwerb durch die Saarbrücker Zeitung 1991 die führende unabhängige Tageszeitung in der Lausitz.
Herausgegeben wird die Lausitzer Rundschau vom Lausitzer Rundschau Medienverlag, dessen alleinige Gesellschafterin die Saarbruecker Zeitung ist. Schon Anfang 1990 gab es erste Kontakte zwischen Cottbus und Saarbruecken, die im Mai 1991 zum Erwerb des Blattes von der Treuhandanstalt genutzt werden konnten.
Die Lausitzer Rundschau produziert ihre 13 Lokalausgaben mit einer leistungsfähigen Vorstufennetzwerk- und Offsettechnologie. Bei einer verkauften Auflage von rund 100.000 Exemplaren lesen täglich rund 300.000 Menschen das Blatt. Dem herausfordernden Marktumfeld für Tageszeitungen treten die 350 fest angestellten Mitarbeiter des Unternehmens mit einer breiten Produktpalette entgegen. Der Sonntagsmarkt wurde Ende 2008 mit Lausitz am Sonntag besetzt. Mit einer Druckauflage von 115.000 erreicht das Anzeigenblatt alle Haushalte in und um Cottbus. Die Zustellgesellschaften der Rundschau stellen neben Printprodukten und nicht adressierten Werbesendungen auch Briefsendungen zu. Mit einem Sendungsvolumen von monatlich zwei Millionen Stück ist die Zustellgesellschaft der Lausitzer Rundschau Marktführer im Segment der privaten Postdienste zwischen Berlin und Dresden. Online-Portale wie lr-online.de, die Community-Plattform LOCALIDO und der Einstieg als Gesellschafter bei 94,5 Radio Cottbus runden die Strategie des Medienhauses, die Kunden auf allen Medienkanälen zu bedienen, ab.